Eindrücke vom Trainingslager der Leichtathleten in Zinnowitz

Ein großes Hallo,

im Nachgang des vergangenen Leichtathletiktrainingslagers möchte ich meinerseits ein paar Eindrücke von mir wiedergeben.

Es war nun die achte Mission nach Zinnowitz, die ich organisiert habe. Vorweg möchte ich gern sagen, dass es für mich die beste und lustigste Fahrt jemals war. So viel Lachen der Kinder hab ich bislang noch nicht erlebt. Dennoch gilt meine Hochachtung an alle teilnehmenden Jungen und Mädchen für ihre gezeigten Leistungen und ihre Moral. Trotz der extremen Witterungsbedingungen, von denen wir alle überrascht wurden, zeigten alle TeilnehmerInnen eine außerordentliche Einsatzbereitschaft und Trainingsfleiß. Keiner der Kinder murrte auch nur ein einziges Mal wegen des Wetters. Sie steckten die Bedingungen viel besser weg als die Trainer, die auf Grund der Witterung stets das Trainingsprogramm an die gegebenen Bedingungen anpassen mussten.

Nach vierstündiger Zugfahrt kamen die 15 da Vinci Athleten im Skanepark an, wo sie von unserem Gastgeber, Herrn Usemann, herzlich empfangen wurden. Nach kurzer Einweisung wurden die Quartiere bezogen, sich eingerichtet und auch schon zu Bett gegangen.

Jeder Morgen begann mit einer Neuerung, dem Anschwitzen, einem locken 20minütigem Dauerlauf in Richtung Strand und zurück. Am Ende des Trainingslagers nahm jeder mindestens einmal daran teil. Die Sache war ja auch freiwillig und weniger lang als die Strecke die einer der Teilnehmer auch nach dem Aufstehen lief.

Der der erste Trainingstag war geprägt von einem Auftakttraining im Strandwald und auf dem Gelände der Sportschule und einem ersten Strandtraining, wie auch die Bilder zeigen. Nachdem am Abend der Trainerstab komplett war, wurde für jeden Athleten die Feinabstimmung der Trainingseinheiten vorgenommen, sodass das Trainingsprogramm für die ganze Woche feststand. Nur leider spielte oft das Wetter nicht mit. Dennoch konnten die wesentliche Trainingsinhalte umgesetzt werden. So wurden bei vielen sehr gute Impulse in der Leistungsentwicklung gesetzt. Stärken wurden erkannt und herausgearbeitet, und Defizite konnten auch Dank Videoanalysen sichtbargemacht werden, an denen unmittelbar vor Ort gearbeitet wurde bzw. auch Thema im weiteren Trainingsprozess sind.  Auch die Sportschule Zinnowitz war so freundlich, uns in eine der Sporthallen zu lassen, um die nicht die ganze Zeit den Unwettern ausgesetzt zu sein. So war es auch möglich, dass dieses Trainingslager weitestgehend verletzungsfrei über die Bühne ging.

Die Freizeit war gestaltet durch einen Rundgang durch Zinnowitz, Kino- und Thermenbesuch. Leider gibt es die Kegelbahn nicht mehr, sodass der letzte Abend umgeplant werden musste. Doch der wurde kurzerhand durch tolle Ideen zu einer Homeparty umgestaltet, bei der auch gleich die Feedbackrunde eingebaut wurde. Tatjana Petersen und Herr Rust verabschiedeten sich dabei vorerst als Betreuer für künftige Trainingslager, da sich durch das Ende ihrer Ausbildungen anderen Verpflichtungen nachgehen werden, die eine weitere Teilnahme in den kommenden Jahren nicht garantieren können. Beiden gilt, ebenso wie auch Herrn Petruschka, mein besonderer Dank für die geleistete Arbeit.

Toll fand ich, dass die die Kinder sich beim Trainerteam mit einem selbstgebackenen Kuchen bedankten. Das hat mich sehr gerührt. Bei unserem Gastgeber bedankten sich alle Jungs und Mädels ebenfalls mit etwas Selbstgestaltetem und einem Geschenk der Trainer.

Als Gesamtfazit kann ich sagen, dass es eine tolle, erlebnis- und trainingsreiche Zeit war. Es habe sich viele Fortschritte gezeigt, die sich hoffentlich dann auch in persönlichen Leistungen in der kommenden Freiluftsaison wiederspiegeln. Dafür drücke ich jetzt schon mal fest die Daumen. Auf ein Neues in 2016!

OK

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