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Unverhofft kommt oft

Es war wieder Heimspiel-Tag: Die Damen des SV LdV Nauen hatten am Samstag, den 07.01.2023, mit VC Blau Weiß Brandenburg III und SG Einheit Zepernick III starke Mannschaften zu Gast.

Da die Nauener Frauen über die Feiertage weder trainiert noch gespielt haben und die Hälfte der Mannschaft noch mit den Nachwirkungen von Corona & Grippe Erkrankungen zu kämpfen hatte, gingen die Gastgeberinnen ohne große Erwartungen ins erste Spiel gegen Brandenburg. Blau Weiß reiste als Tabellenführer mit 16 Spielerinnen an und hatte somit seine Erst- und Zweitbesetzung dabei.

Da die letzte Begegnung zwischen Nauen und Brandenburg recht eindeutig zugunsten des Tabellenführers ging, spielten die Nauenerinnen im ersten Satz gegen die Zweitbesetzung. Dies kam den Gastgeberinnen zugute, da sie nun sehr gut ins Spiel finden konnten. Sie führten den gesamten Satz über meist mit 2 Punkten und auch wenn Brandenburg mit 18:18 Punkten den Ausgleich schaffte, zog Nauen vorbei und entschied den Satz mit 25:20.



Nun warm- und eingespielt startete der LdV direkt mit 4 Punkten Führung in den zweiten Satz und konnte diese durch gute Blockaktionen und eine konstante Annahme auch halten. Dank der hervorragenden Aufschläge von Katharina Hantscher konnte Nauen den Vorsprung weiter ausbauen und so auch diesen Satz klar mit 25:17 gewinnen.

Brandenburg schien für den dritten Satz nun direkt von Beginn an die Erstbesetzung aufs Spielfeld zu schicken, was den LdV erstmal nicht aus dem Konzept brachte. Mit 6 Punkten Führung wägten sich die Gastgeberinnen in Sicherheit – vermutlich etwas zu sehr. Eine Reihe von fehlerhaften Aufschlägen und andere eigene Fehler ließen Brandenburg dann aufholen und sogar überholen. Nauen musste diesen Satz mit 23:25 leider verloren geben.

Nun wollte Nauen nochmal alles geben und konnte im vierten Satz wieder sein Spiel etablieren und dank starker Aufgaben von Manuela Specht, Anja Borchert und Josefin Gericke direkt mit 11:3 in Führung gehen. Auch wenn Blau Weiß den Vorsprung nochmal auf 3 Punkte verkürzte, gewann der LdV den Satz mit 25:20. Die Gastgeberinnen gewannen damit durch ein harmonisches Zusammenspiel und einem großen Siegeswillen überraschend das Spiel mit 3:1.


Im Anschluss startete direkt das Spiel gegen Einheit Zepernick, in dem Nauen schnell eine 6 Punkte Führung ausbauen konnte. Eine solide Aufschlagsreihe von Zepernick und viele Fehler auf eigener Seite, sowie Fehlentscheidungen des Schiedsgerichts zwangen die Gastgeberinnen dann leider in die Knie. Die Nauener Damen konnten 5 Satzbälle nicht verwandeln, sodass die Gäste vorbeiziehen konnten und den Satzgewinn (25:27) erlangten.

Die Nauenerinnen konnten diese Schmach schnell hinter sich lassen und auch im zweiten Satz wieder einen Vorsprung von 6 Punkten herausarbeiten, den sie dieses Mal durch gute Angriffe und Kampfgeist beibehalten konnten. Somit gehörte der zweite Satz mit 25:19 den Gastgeberinnen.



Im dritten Satz durchliefen die Nauener Damen ein starkes Tief. Die fehlenden Trainingseinheiten und die durch Krankheiten geschwächte körperliche Verfassung machte sich nun so langsam bemerkbar. Viele Konzentrationsfehler und eine sehr schlechte Annahme resultierten in einem sehr eindeutigen Satzverlust von 16:25.

Doch aufgeben war keine Option. Eine geänderte Startaufstellung mit Nachwuchsspielerin Lucy Beastoch im vierten Satz brachte wieder neuen Schwung. Auch wenn die beiden Teams stark kämpften, konnte sich Nauen am Ende durchsetzen und den Satz mit 25:20 für sich entscheiden und somit einen Gleichstand nach Sätzen erzeugen.

Es ging also in den entscheidenden Satz Nummer 5. Der Nauener Siegeswillen war nun so groß, dass der Sechser an seine körperlichen Grenzen ging und trotz Erschöpfung eine eindeutigen 15:6 Sieg erlange und somit auch das zweite Spiel gewann.

Unerwarteterweise behauptete der SV LdV Nauen sich somit als Tagessieger und setzte sich dank der erkämpften 5 Punkte an den 4. Tabellenplatz. Wobei hier zu ergänzen ist, dass dies noch nicht sehr repräsentativ ist. Die Anzahl der Spiele in der Tabelle sind nicht sehr ausgeglichen, da einige Mannschaften bereits 12 Spiele bestritten haben, während andere nur 4 Spiele absolviert haben.

Nichtdestotrotz sind die Nauenerinnen sehr zufrieden mit ihrer Leistung und freuen sich sehr über die unerwarteten Punkte. In 2 Wochen geht es dann voll motiviert nach Werder, um sich gegen Fortuna Kyritz und dem Werderaner VV zu behaupten.

Es spielten: Marlen Gronau, Susann Hesse, Josefin Gericke, Anja Borchert, Katharina Hantscher, Manuela Specht, Sophia Hänig de Lemos , Lucy Beastoch

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